Schulsozialarbeit

Was eigentlich macht die Schulsozialarbeit?

Grundschulen sind für Kinder Lern und Lebensorte. Dort treffen sie Freundinnen und Freunde, denen sie auch nachmittags und am Wochenende begegnen. In der Schule und außerhalb lernen sie, wie Gruppen funktionieren. Manchmal ist das für Kinder ganz schön stressig, sie fühlen sich auch mal ausgeschlossen und einsam. Wenn dann noch zu Hause wenig Zeit bleibt oder die Chemie nicht stimmt, kann es Kindern zu viel werden. Sie fallen dann auf. Hier kommt Schulsozialarbeit ins Spiel. Es gibt Angebote für Vorbeugung gegen Gewalt und Ausgrenzung, Angebote zur Stärkung des Selbstwertgefühls und Gesprächsangebote zur Lösungsfindung.

 

Einige Kinder und Jugendliche brauchen in der Schule mehr Aufmerksamkeit, mehr Förderung, mehr Unterstützung. Dafür kann die Schulsozialarbeit einiges anbieten:

Beratungs- und Gesprächsangebote

Kinder finden einen Platz mit Zeit. Sie können ihre Sorgen und Ängste loswerden. Dabei entdecken sie Ideen zur Lösung von Problemen.

Hilfevermittlung

 

In richtig schwierig erlebten Situationen werden weiterführende Hilfen vermittelt.

Klassenprojekte

 

In den Klassen stärkt die Schulsozialarbeit das WIR Gefühl, zeigt wie man Konflikte lösen kann und stärkt Mädchen und Jungen in ihrem Selbstbewusstsein.

Elternarbeit

Eltern können sich mit ihren Fragen oder Sorgen an die Schulsozialarbeit wenden. Sie werden zu Gesprächen eingeladen, wenn Probleme in der Klasse oder außerhalb zunehmen.

Brücke zwischen den Lebenswelten der Kinder innerhalb und außerhalb der Schule

 

Die Schulsozialarbeit schaut, wie Kinder gut aufwachsen können in und außerhalb der Schule. Damit das gelingt, arbeitet die Schulsozialarbeit mit verschiedenen Menschen zusammen, die in Vereinen, Kirchen und im Gesundheitswesen darauf achten, dass sich die Bedingungen für ein gutes Aufwachsen der Kinder verbessern.

 

 

Alle Angebote sind freiwillig. Es wird auf Vertraulichkeit geachtet.